Die pathogenen Wirkungen des Bruxismus zeigen sich in folgenden Befunden

  • der Zahnhartsubstanzen: Schliff-Facetten,
  • der Zahnpulpa: Hypersensibilität, Odontalgien,
  • des Zahnhalteapparats: Rezessionen, Stillman-Spalten, McCall-Girlanden, Verstärkung von Knochenabbau aufgrund entzündlicher Prozesse,
  • der Muskulatur: Hypertension, Myogelosen, Mikrokontratkuren, Muskelschmerzen
  • der Kiefergelenke: Diskopathien, Gelenkgeräusche, arthrotische Veränderungen, Kapsulitis, Gelenkergüsse, Gelenkschmerzen.

Außerhalb des KMS kann es durch die hohe Krafteinleitung bei übermäßigem Bruxismus zu Schwindel und Ohrgeräuschen, zu neurologischen und orthopädischen Befunden und den entsprechenden Schmerzzuständen kommen. Dabei stehen Spannungskopf- und Nackenschmerzen, Migräne und Halswirbelsäulensyndrome im Vordergrund.

Die praktischen Konsequenzen daraus ziehe ich in dem folgenden Videofilm: