Eine orthognathe Krafteinleitungsebene leitet die funktionellen Kräfte aus dem Kraniomandibulären System gleichmäßig und gerade in die Schädelbasis und die Halswirbelsäule ein (siehe Abbildung).

 Eine dysgnathe Krafteinleitungsebene bewirkt eine „schiefe“ Einleitung  dieser Kräfte: Es entstehen „schiefe“ Kraftvektoren, die vor allem die Nackenmuskulatur belasten. Denn die Nackenmuskeln müssen den Kopf bzw. den Oberkiefer gegen die eingeleiteten Kräfte stabilisieren.

Ich nehme ebenso an, dass eine dysgnathe Krafteinleitung auch belastend auf die Funktion neuraler Strukturen wirkt. Das gilt vor allem für Hypophyse und Hypothalamus, die sehr nahe an der Schädelbasis liegen.

Abbildung Orthognathe und dysgnathe Krafteinleitung