Differenzialdiagnostik Schmerzen

Form und Funktion des Kraniomandibulären Systems

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

können Sie den Verlauf, die Versorgungsgebiete und die entsprechenden Faserqualitäten des Nervus trigeminus genau benennen? Ich kann es nicht. Dabei mussten wir dies für die Anatomieprüfung im Physikum bis ins kleinste Detail lernen. Warum habe ich das meiste davon wieder vergessen? Weil ich es für meine tägliche Arbeit am Patienten nicht brauche.

Diese Einsicht hat mich motiviert, einmal nur das praktisch relevante anatomische Wissen über das Kraniomandibuläre System zu recherchieren. In diesem Online-Kurs "Form und Funktion des Kraniomandibulären Systems" habe ich die Ergebnisse meiner Recherche zusammengestellt: Sie beinhalten anatomische Fakten, die für meine tägliche Praxis in der Behandlung von Patienten mit Muskel- und Gelenkschmerzen innerhalb und außerhalb des Kraniomandibulären Systems wirklich von Bedeutung sind und von denen ich konkrete Konsequenzen für mein praktisches Handeln ableiten kann.

Ich meine, dies gilt für alle Zahnärzte und Kieferorthopäden und ebenso für alle Physiotherapeuten und Osteopathen, die sich mit der Diagnostik und Therapie myofaszialer Schmerzen beschäftigen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Durcharbeiten dieses Online-Kurses.

Beste Grüße
Ihr Erich Wühr

 

Stress-Management mit System

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Stress ist nicht unbedingt schädlich: Eigentlich ist Stress die angeborene Fähigkeit von uns Menschen, mit den Anforderungen des Alltags angemessen umzugehen.

Steigern Sie Ihre Lebensqualität: Lernen Sie den angemessenen Umgang mit Stress systematisch in drei Modulen:

"Module 1: Einführung" enthält ein kurzes Video, das Ihnen erklärt, was "Stress-Management mit System" ist.

"Module 2: Einstieg" beinhaltet vier Videolektionen (Units)

  • Module 2/Unit 1: Das Phänomen „Stress“ verstehen“
  • Module 2/Unit 2: Entspannt und gelassen bleiben
  • Module 2/Unit 3: Überschüssige Stress-Energie abbauen
  • Module 2/Unit 4: Wirksam erholen und regenerieren

Beginnen Sie mit "Unit 1". Es ist sehr wichtig, dass Sie das Phänomen "Stress" richtig verstehen.

Wenn Ihnen die Techniken des "Module 2" in Ihrem Alltag zur Routine geworden sind und können Sie in "Module 3" weitere und vertiefende Techniken lernen.

Diese Techniken zur weiteren Verbesserung Ihrer Lebensqualität und Lebenszufriedenheit zeigen wir Ihnen in drei Videolektionen (Units):

  • Module 3/Unit 2: Wie Sie Ihre Stimmung verbessern können
  • Module 3/Unit 3: Überschüssige Stress-Energie abbauen durch Tagesrückschau
  • Module 3/Unit 4: Wirksam erholen und regenerieren mit Qigong

Beginnen Sie aber auch das "Module 3" mit "Unit 1", um das Phänomen „Stress“ noch besser zu verstehen.

Viel Erfolg
Ihr Erich Wühr

 

Differenzialdiagnostik Schmerzen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

oft höre ich in Kollegengesprächen mit Zahnärzten eine ablehnende Haltung gegenüber Patienten mit chronischen Schmerzen heraus: „Bleiben Sie mir weg mit solchen Patienten! Diese Patienten kosten mich nur Zeit und stören meinen Praxisablauf. Und die sind eh alle psychisch krank!" Dabei ist doch die Behandlung von Schmerzpatienten eine der grundlegenden Domänen der Zahnmedizin. Die ablehnende Haltung mag zum einen daran liegen, dass mit solchen Patientensituationen tatsächlich nicht einfach umzugehen ist. Zum anderen werden wir in unserer Ausbildung zwar auf die Behandlung von akuten Zahn- und Zahnfleischschmerzen vorbereitet, aber wir lernen nicht, wie wir chronische Schmerzpatienten behandeln sollen.

Die Lösung dieses Problems ist eigentlich einfach, wenn wir mit den schmerzphysiologischen Erkenntnissen der modernen Schmerzmedizin an Patienten mit Muskel- und Gelenkschmerzen herangehen:Wir differenzieren Schmerzen (vor allem chronische Schmerzen) nicht nur nach dem Schmerzort, sondern zusätzlich nach der Schmerzphysiologie. Die Angabe des Schmerzortes ist lediglich beschreibend und bietet wenig weiterführende Hinweise auf die notwendige Therapie. Dagegen ist die Bestimmung der neurophysiologischen Schmerzart (nozizeptiv, neuropathisch, psychogen oder eine Mischung daraus) richtungsweisend für unser weiteres praktisches Vorgehen.

Die Lernziele dieses Online-Kurses sind das Wissen und die Fähigkeit, die neurophysiologische Schmerzart zu bestimmen und daraus diagnostische und therapeutische Vorgehensweisen abzuleiten.

Dies hat den praktischen Nutzen, dass wir unseren Schmerzpatienten erfolgversprechende Vorgehensweisen vorschlagen können und uns selbst nur Patientenfälle zumuten, für die wir fachlich zuständig sind.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Bearbeiten dieses Online-Kurses.

Beste Grüße
Ihr Erich Wühr

 

Die Kiefergelenke - Was wir als Praktiker wirklich wissen müssen

Liebe Kolleginnen und Kollegen

"Ich habe Kiefergelenkschmerzen."
"Mein Kiefergelenk knackt beim Kauen so stark, dass es im Restaurant sogar Gästen an den Nachbartischen auffällt."
"Irgendwie stimmt mein Biss nicht."
"Ich möchte mein Gebiss von Grund auf sanieren lassen."

Diese und ähnliche Patientenanliegen verlangen von uns Zahnärzten, dass wir uns nicht nur um Zähne und Zahnhalteapparate kümmern, sondern auch um Form und Funktion der Kiefergelenke. Und darüber ist seit dem Aufkommen der wissenschaftlichen Zahnmedizin am Ende des 19. Jahrhundert viel geforscht und geschrieben worden. Eine schier unermessliche Vielfalt von Detailinformationen, Untersuchungs- und Behandlungskonzepten liegt vor und führt zu einer Unübersichtlichkeit, die wir Praktiker nur schwer beherrschen können.

Diese Unübersichtlichkeit war mein Motiv zu überlegen und zu recherchieren, was wir Praktiker für unsere tägliche Arbeit am Patienten wirklich wissen und können müssen. Mein Ziel in diesem Online-Kurs ist, Ihnen als Teilnehmer genau so viel nützliches Wissen und Können zu vermitteln, wie Sie meiner Meinung nach zur Befriedigung der eingangs erwähnten Patientenanliegen brauchen - und nicht mehr.

Nach dem Durcharbeiten des Online-Kurses haben Sie praxisrelevantes Wissen

  • über die Form und Funktion der Kiefergelenke (Modul 2) und
  • über die Ätiologie und Pathogenese von Form- und Funktionsstörungen sowie Schmerzen der Kiefergelenke (Modul 3).

Außerdem können Sie

  • die Kiefergelenke klinisch und instrumentell untersuchen (Modul 4) und
  • durch die Bewertung der Untersuchungsergebnisse eine erfolgversprechende Behandlung planen und durchführen (Modul 5).

Die entsprechenden Lerninhalte habe ich in Texten, Abbildungen und Videos für Sie aufbereitet und in aufeinander aufbauende Module und Lerneinheiten eingebaut. Arbeitsblätter für jedes Modul helfen Ihnen beim Durcharbeiten der Inhalte, beim Dokumentieren Ihrer Lernfortschritte und beim Erreichen der Lernziele. Jedes Modul wird mit einem Lernquiz abgeschlossen, mit dessen Hilfe Sie Ihren Lernerfolg kontrollieren können - wenn Sie wollen.

Sinn und Zweck dieses Online-Kurses ist, dass Sie bequem zuhause und in Ihrem eigenen Tempo lernen können.

Die Teilnahme an dem Online-Kurs kostet € 49,- und ist zeitlich nicht begrenzt. Sie bleiben also im Besitz der Inhalte, solange die Website existiert.

Nehmen Sie Kontakt mit mir auf, wenn Sie noch Fragen haben: ewuehr@zahnarztpraxis-dr-wuehr.de

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Durcharbeiten des Kurses und viel Erfolg bei den Kiefergelenkbehandlungen Ihrer Patienten.

Beste Grüße
Ihr Erich Wühr

Der Online-Kurs beinhaltet:

  • 5 Module (Lernabschnitte)
  • 46 Units (Lerneinheiten)
  • 4 Arbeitsblätter
  • 12 Videofilme
  • 31 Abbildungen
  • 5 vertiefende Materialien und Artikel

Der Umfang dieser Inhalte entspricht ungefähr einem Seminartag.

 

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